Die wissenschaftliche Methode in Aktion: Labor-AG

Im Fach „Lernen durch Tun“ (Aprender Haciendo) der 9. Klasse möchten wir, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, die wissenschaftliche Methode anzuwenden – und zwar durch die Labor-AG. Dazu beginnen wir mit Fragen wie: Was macht einen Wissenschaftler wirklich zu einem Wissenschaftler? Was untersucht er und wie arbeitet er?

Ausgehend von diesen Fragen reflektieren wir darüber, ob es notwendig ist, den sogenannten „exakten Wissenschaften” anzugehören, um die wissenschaftliche Methode anzuwenden, und ob es nur eine einzige Art gibt, Wissenschaft zu betreiben.

Mit diesen Ideen begannen die Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen Forschungen zu entwickeln: Sie lernten, Experimente zu entwerfen, Variablen zu identifizieren, geeignete Messinstrumente auszuwählen, Daten zu sammeln und diese mithilfe von Grafiken darzustellen.

Während der AG führten sie verschiedene kurze Aktivitäten durch, bei denen sie experimentelle Daten analysierten, Umfragen entwarfen, um große Mengen an Informationen zu sammeln und Modelle mit präzisen Messungen erstellten. Gleichzeitig führten sie ein vollständiges Pflanzenexperiment durch, arbeiteten in allen Phasen: Entwurf, Beobachtung, Messungen, Erstellung von Grafiken und Anfertigung eines abschließenden Berichts, der anschließend in einer mündlichen Präsentation als Abschluss des Workshops vorgestellt wurde.

Es ist hervorzuheben, dass die AG von ehemaligen Schülerinnen und Schülern unserer Schule geleitet wurde, die heute als Lehrkräfte an derselben Schule tätig sind. Sie verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse und haben Abschlüsse in Chemie und Biotechnologie. Aus diesem Grund wurde ein großer Teil des Workshops in der Fremdsprache Deutsch durchgeführt.