Qualitätssicherung
Weiterbildung in MINT
An der Holmberg-Schule ist die kontinuierliche Weiterbildung unserer Lehrkräfte ein Eckpfeiler der qualitativ hochwertigen Ausbildung. In den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie) ist diese Weiterbildung aufgrund der rasanten Entwicklung neuer Erkenntnisse, Methoden und Technologien besonders wichtig.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, beteiligt sich die Schule aktiv an hochwertigen Angeboten führender Institutionen wie der ITBA und der AGDS (Vereinigung Deutscher Schulen in Argentinien).
Darüber hinaus werden interne Weiterbildungsprogramme organisiert, innerhalb derer besonders die Anwesenheit des spanischen Pädagogen Pepe Menéndez im Jahr 2024 hervorzuheben ist, der zur Reflexion über den Wert von Technologien im Dienste des „personalisierten Lernens“ angeregt hat.
Pepe Menéndez (*): Die Schule, die wir wollen (und brauchen).
Die vom spanischen Pädagogen Pepe Menéndez vorgeschlagene Reflexion über „die Schule, die wir wollen und brauchen“ greift eine zentrale Frage auf, mit der sich unsere Bildungsgemeinschaft bereits 2016 in Gruppen aus Lehrern, Beratungslehrern und Schulpsychologen (EOE) und Familien auseinandergesetzt hat.
Um diesen eingeschlagenen Weg der schulinternen Optimierung und der kontinuierlichen pädagogischen Weiterbildung fortzuführen, fand am 22. November 2024 eine von Menéndez geleitete Konferenz an unserer Schule statt, in der er darüber referierte wie:
- hybride Lernräume neu zu denken sind und sich physische und digitale Ressourcen optimieren lassen, um bereichernde Lernerfahrungen zu ermöglichen;
- durch die Förderung von Autonomie und sozialen Kompetenzen das Lernen durch praktisches Handeln und gemeinschaftliches Arbeiten gestärkt werden kann;
- innovative Strategien und der Einsatz von Technologie den personenzentrierten Unterricht unterstützt;
- eine humane, den Menschen in den Mittelpunkt stellende Bildungsidentität entwickelt werden kann;
- Lernen, das auf die Transformation der Lebensumgebung und den Schutz der Umwelt ausgerichtet ist, erreicht werden kann.
(*) Pepe Menéndez ist Lehrer für Literatur mit fast 40 Jahren Berufserfahrung. Er war Schulleiter der Joan-XXIII-Schule (Barcelona) und stellvertretender Schulleiter des Netzwerks der Jesuitenschulen Kataloniens. Er ist eine treibende Kraft hinter Bildungsreformprojekten wie „Horizont 2020″.
Héctor Ruiz Martín(*): „Lernen lernen: Lernstrategien auf Grundlage wissenschaftlicher Forschung“
Im Rahmen unserer kontinuierlichen beruflichen Weiterbildungsangebote haben wir 2025 ein von der International Science Teaching Foundation unterstütztes Online-Schulungsprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist es, erprobte Strategien und Methoden zu vermitteln und deren praktische Anwendung zu erlernen, um bei den Schülerinnen und Schülern nachhaltige Lernerfolge zu erzielen. „Um effektiver zu lernen, muss man sich nicht einfach mehr anstrengen, sondern bessere Strategien lernen.“
(*) Héctor Ruiz Martín ist ein spanischer Neurobiologe und Direktor der International Science Teaching Foundation.
Digitale Ressourcen
PRIMARSTUFE
- Digitale Ressourcen ist eine Website, auf der digitale Lerninhalte und Apps bereitgestellt werden, die von Lehrkräften entwickelt wurden. Der Fachbereich „Digitale Bildung, Programmierung und Robotik“ hat ein umfassendes Programm konzipiert und implementiert, das Lehrkräfte nutzen können, um sich in verschiedenen Technologiefeldern (Animation, Programmierung, Augmented Reality, interaktive Spiele, digitales Storytelling u. a.) weiterzubilden und um durch die Anwendung die digitalen Kompetenzen bei unseren Schülerinnen und Schülern zu fördern. Es werden Lernressourcen bereitgestellt, mit denen die Kinder und Jugendlichen zu Hause experimentieren und spielen können.
SEKUNDARSTUFE
Die Integration unserer Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe in die digitale Kultur ist eine der wichtigsten pädagogischen Herausforderungen unserer Institution. Wir sind überzeugt, dass digitale und technologische Grundkenntnisse unerlässlich sind, um junge Menschen zu formen, die in einer von Innovation, Information und ständigem Wandel geprägten Gesellschaft kritisch handeln können. Aus dieser Perspektive fördern wir ein Bildungsangebot, das auf die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich des algorithmischen Denkens, der Problemlösung, der Kreativität und der kollaborativen Arbeit ausgerichtet ist und im pädagogischen MINT-Ansatz (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie) verankert ist.
In den Bereichen Programmierung, Robotik, Technologie, Grafikdesign sowie in den Zertifizierungsworkshops in Zusammenarbeit mit der Universidad Tecnológica Nacional (UTN) entwickeln und implementieren wir umfassende Angebote, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, verschiedene digitale Sprachen, Werkzeuge und Umgebungen zu erkunden. Die Arbeit mit Plattformen und Technologien wie Scratch, Bitbloq, Arduino, Excel, Photoshop, 3D-Druck, Tinkercad und Künstlicher Intelligenz befähigt die Lernenden nicht nur zum Erwerb technischer Kenntnisse, sondern auch zur Gestaltung, Entwicklung, Erforschung und Erarbeitung innovativer Lösungen für reale Problemstellungen.
Unser methodischer Ansatz stützt sich vor allem auf Projektbasiertes Lernen (PBL), Gamifizierung, kollaboratives Arbeiten und die Bewältigung technologischer Herausforderungen. Dies fördert dynamische, bedeutungsvolle und kontextualisierte Lernerfahrungen, in denen die Schülerinnen und Schüler eine aktive Rolle beim Wissensaufbau übernehmen und Inhalte aus verschiedenen Fachbereichen wie Mathematik, Physik, Biologie, Naturwissenschaften und Design miteinander verknüpfen.
Darüber hinaus fördern wir institutionelle Räume für den Austausch und die Präsentation von Schülerarbeiten, wie etwa offene Unterrichtsstunden mit Beteiligung der Familien, Schulausstellungen sowie Technologie- und Designmessen, bei denen die Lernenden Arbeitsprozesse vorstellen, Projekte teilen und im Laufe des Schuljahres erarbeitete Lösungen präsentieren können. Diese Veranstaltungen stärken nicht nur die technischen und kommunikativen Kompetenzen, sondern auch Werte wie Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und Innovationsgeist.
In diesem Rahmen ermöglicht die bestehende Kooperationsvereinbarung mit der Universidad Tecnológica Nacional, die Bildungschancen unserer Schülerinnen und Schüler durch spezifische Workshops und offizielle Zertifizierungen in Bereichen wie Programmierung, digitale Werkzeuge und Design zu erweitern und so Bildungswege zu stärken, die auf die technologische, akademische und berufliche Welt ausgerichtet sind.
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So arbeiten wir im 1. Jahr…
Im ersten Jahr der Sekundarstufe werden die Schülerinnen und Schüler durch Scratch in die Welt der Programmierung eingeführt, ein visuelles Werkzeug, das es ihnen ermöglicht, interaktive Projekte auf kreative, dynamische und bedeutungsvolle Weise zu entwickeln.
Anhand von Herausforderungen, Spielen und gamifizierten Aktivitäten beginnen die Lernenden, die Grundlagen des algorithmischen Denkens zu verstehen und arbeiten dabei mit Sequenzen, Ereignissen, Wiederholungen, Bedingungen und Variablen. Jedes Angebot ist aus dem pädagogischen MINT-Ansatz heraus konzipiert und verbindet Inhalte aus Mathematik, Naturwissenschaften, Technologie und Informatik in Lernerfahrungen, die auf Problemlösung und kollaboratives Arbeiten ausgerichtet sind.
Im Unterricht erstellen die Schülerinnen und Schüler Animationen, interaktive Geschichten, Simulationen und Lernvideospiele, die es ihnen ermöglichen, curriculare Konzepte zu erkunden und gleichzeitig grundlegende digitale Kompetenzen für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Die erarbeiteten Projekte sind Teil eines technologischen Bildungswegs, der durch spezifische Workshops zur Zertifizierung in Scratch-Grundlagen in Zusammenarbeit mit der Universidad Tecnológica Nacional (UTN) ergänzt wird.
Hier stellen wir einige der Projekte und Herausforderungen vor, die unsere Schülerinnen und Schüler in Scratch erarbeitet haben.

Klicken Sie auf die folgenden Links, um einige unserer Projekte anzusehen:
So arbeiten wir im 2. Jahr…
Im zweiten Jahr der Sekundarstufe vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in Programmierung und Robotik durch die Arbeit mit Bitbloq und Robotik-Baukästen für den Bildungsbereich, wobei Programmierung, Elektronik und die Bewältigung technologischer Herausforderungen miteinander verbunden werden.
Auf der Grundlage des pädagogischen MINT-Ansatzes entwerfen, bauen und programmieren die Lernenden Roboter, die mithilfe von Sensoren, Motoren und verschiedenen elektronischen Bauteilen mit ihrer Umgebung interagieren können. Im Laufe des Jahres arbeiten sie an Projekten wie Linienfolge-Robotern, Geschwindigkeitsrobotern und kreativen Entwicklungen, die es ihnen ermöglichen, Inhalte aus Mathematik, Physik, Naturwissenschaften, Technologie und Informatik in konkreten und bedeutungsvollen Situationen anzuwenden.
Die Aktivitäten werden mithilfe von Projektbasiertem Lernen (PBL), Gamifizierung und kollaborativer Arbeit durchgeführt, was Experimentieren, Forschen und algorithmisches Denken fördert. Jede Herausforderung lädt die Schülerinnen und Schüler ein, Programmier-, Analyse-, Design- und Verbesserungskompetenzen anzuwenden und zu verstehen, wie Technologie zur Lösung realer Probleme eingesetzt werden kann.
KOMPONENTES TRONCALES
- TEORÍA DEL CONOCIMIENTO: un eje vertebrador de todo el Programa que reúne cuestiones del Conocimiento en sí mismo y se relaciona con todas las asignaturas. Problematiza el conocimiento y los ámbitos del saber.
- MONOGRAFÍA: un trabajo de investigación que, a partir de la base de la indagación y la autonomía, prepara a los estudiantes para la vida universitaria.
- CAS (CREATIVIDAD, ACCIÓN Y SERVICIO): es un Programa de 18 meses en el cual los estudiantes, a partir de experiencias pueden construir y desarrollar intereses que vinculen la creatividad y la actividad con el servicio.
- GRUPO 1: ESPAÑOL A LITERATURA
- GRUPO 2: ALEMÁN B – ALEMÁN AB INITIO
- GRUPO 3: HISTORIA
- GRUPO 4: BIOLOGÍA
- GRUPO 5: MATEMÁTICA (ANÁLISIS Y ENFOQUES)
- GRUPO 6: TEATRO, MÚSICA Y ARTES VISUALES.
Además, el Nivel Secundario en su Ciclo Superior Orientado en Cs. Exactas y Naturales y en Cs. Sociales y Humanidades continúa con el diseño curricular que corresponde al Plan de Estudios de la Provincia de Buenos Aires.










